Die Umsetzung des U6 Maßnahmenpaketes ist abgeschlossen.
Foto: Wiener Linien / Zinner
Ab Heute fährt nun jeder Zug der Linie U6 zur Endstation Siebenhirten durch, anstatt wie bisher nur jeder zweite – dazwischen fuhren sie nur bis Alt-Erlaa und danach in die Garage in der Erlaaer Straße.
Im Zuge eines umfassenden U6 Paketes der Wiener Linien wurden eine Vielzahl an Maßnahmen gesetzt. Neben einer Klimatisierung aller U6 Garnituren sowie Modernisierung, wurde eben auch beschlossen durch die höherer Frequentierung an Fahrgästen, auch jede U-Bahn ab Sommer 2020 nach Siebenhirten fahren zu lassen.
Zitat vom Bezirksvorsteher Gerald Bischof:
„Damit ist meine langjährige Forderung realisiert und auch alte und neue Siedlungsgebiete entlang der U6 südlich von Alterlaa optimal an das hochrangige Wiener Öffinetz angebunden.“
Derzeit gibt es Umbauarbeiten bei der U6 Linie. Grund dafür ist, dass ab Sommer jede U6 bis nach Siebenhirten durchfahren soll, statt wie bisher jede zweite.
Um die immer höher frequentierte U-Bahn bis Liesing zu optimieren, haben die Wiener Linien beschlossen, jeden Zug in die Endstation Siebenhirten durchfahren zu lassen. Bisher fuhr jede zweite Garnitur nur bis Alt-Erlaa und parkte sich dann in die Garage in der Erlaaer Straße ein.
Aufgrund dessen muss die Signalanlage umgebaut werden, das passiert zwischen 04. April und 11. April womit es eine Kurzführung der U6 bis Erlaaer Straße unumgänglich macht. In dieser besagten Woche gibt es einen Ersatzbus U6E
„Sobald die aktuellen Corona-Beschränkungen aufgehoben und die Wiener Linien wieder im regulären Fahrplan unterwegs sind, fährt dann jede U6 nach Siebenhirten. Damit erfüllen wir den Wunsch tausender Fahrgäste“, so Öffi-Stadträtin Ulli Sima (SPÖ).
Quelle: ORF.at
Währen den Umbauarbeiten der Signalanlage wird die U6 Linie zwischen den Stationen Perfektastraße und Siebenhirten von Samstag 04.04. bis Freitag 10.04. in Fahrtrichtung Siebenhirten bis zur Station Erlaaer Straße kurzgeführt und zwischen Alt-Erlaa und Erlaaer Straße werden die U-Bahnen eingleistig geführt.
Es steht dann als Schienenersatzverkehr der Bus U6E zur Verfügung wo Fahrgäste zwischen Erlaaer Straße und Siebenhirten umsteigen können. Die temporären Haltestellen dafür wie folgt: Richtung Siebenhirten: Canavalegasse, Perfektastraße, Lemböckgasse, Baslergasse
Aufgrund einer defekten Gasleitung an der Linie U6 sind derzeitg einige Stationen gesperrt. Zwischen den Stationen Meidlung und Siebenhirten wurde der Strom aus sicherheitsgründen abgedreht.
Die Feuerwehr ist bereits vor Ort um den Schaden zu beheben. Genauere Angaben können diese jedoch noch nicht machen und daher die Dauer Sperre der U6 noch nicht genau einschätzen.
Ab dem Schuljahr 2021 wird die U-Bahn Station „Erlaa Straße“ umgebaut und bekommt, wie eigentlich üblich, einen zweiten Aufgang – dieser soll „In der Wiesen“ heißen.
Foto: BV23 /Genitheim (via MeinBezirk.at)
Der Baubeginn soll Mitte 2020 starten, während dessen wird nur jeweils ein Bahnsteig im Betrieb sein. Neben dem weiteren Aufgang mit Stiege und Aufzug soll auch die komplette Station überdacht werden.
Damit bekommen viele einen schnelleren Zugang zu dieser Station, so der Wunsch von vielen Anrainern Vorort.
Der Wohnraum im 23. Bezirk entlang der U-Bahn Linie U6 wächst. Demnach gab es bereits vor 2 Jahren schon einen Antrag der Grünen Liesing u.a. auch für einen Lärmschutz auf dieser Strecke.
Damals wurde seitens FPÖ und ÖVP dagegen gestimmt. Heute macht sich die FPÖ Liesing jedoch zu diesem Umstand gedanken darüber und hat in der vergangenen Bezirksvertretungssitzung einen Antrag gestellt.
Der Schallpegel entlang der U6 zwischen Alterlaa und Perfektastraße soll gemessen werden. Die Neubauten auf dieser Strecke würden den Schall der U-Bahn reflektieren wodurch es lauter als zuvor sei.
Laut Bezirksvorstehung hieß es, dass der Antrag einstimmig angenommen wurde und es an das Magistrat sowie Wiener Stadtwerke weitergeleitet.
Anrainer hatten bereits zuvor eine Petition ins Leben gerufen und den Schallpegel gemessen (wir berichteten). Dabei kam man auf einen wert von 94 Dezibel. Laut WHO (Weltgesundheitsorganisation) sollte die Jährliche durchschnittliche Lärmbelastung außerhalb der eigenen vier Wände unter 40 Dezibel liegen, um gesundheitliche Beschwerden zu vermeiden.