Offener Bücherschrank entseht bei U6-Station Siebenhirten

Direkt bei der U6-Station Siebenhirten entsteht ein neuer offener Bücherschrank.
Ein Projekt welches über das Grätzllabor Liesing umgesetzt wird.

Der Bücherschrank richtet sich an alle Menschen, die gerne lesen, kostenfrei neue Literatur entdecken oder ihre eigenen Bücher weitergeben möchten.
Es gibt bereits solch „offene Bücherschränke“ – nun soll im Herbst auch einer in Siebenhirten aufgestellt werden.

Die Formalitäten und Finanzierung des Projekts seien mittlerweile erfolgt.
Finanzielle Unterstützung kommt von der Kulturförderung Liesing.

Infos zum Grätzllabor:
Im Grätzllabor Liesing engagieren sich Wienerinnen und Wiener für die nachhaltige Entwicklung ihres Bezirks.
Gemeinsam mit der Bezirkspolitik und der Stadtverwaltung werden nachhaltige Projekte umgesetzt.

Link: la21.wien/graetzllabor/liesing

Quelle: Artikel auf MeinBezirk.at

Baustelle Ketzergasse/Lemböckgasse

Auf der Lemböckgasse zur Abbiegung Ketzergasse, direkt vorm Gasthaus Bauer, gibt es aktuell eine Baustelle.
Der Fahrstreifen zur Kreuzung wurde verengt und auf 30 Km/h beschränkt.

 

Es ist auszugehen, dass diese Baustelle ebenfalls mit dem bereits publizierten Baustellen zur Erweiterung der Starkstromleitungen zu tun hat, welche seit Mai 2026 von der Perfektastraße, über die Lemböckgasse, bis hin zur Ketzergasse führen und laut Beschilderung nun Ende Juli 2026 bald enden sollten.
Die meisten Abschnitte sind bereits erledigt aber vermutlich wird es sich etwas bis August ziehen, da noch nicht alle Aufgrabungen abschlossen bzw. nicht wieder verschlossen sind.
Wie zu sehen, gibt es auch noch Teile z.B. bei der U-Bahn Station oder in der Hetmanekgasse.

Wiener Flur: Sanierung der Weißen Bauen #2

Die Wiener-Flur Wohnbauten, welche 1978 erbaut wurden, oder wie man hier öfter sagt die „Weißen Bauten“ – werden wieder saniert.
Wie schon mal vor 2 Jahren (Artikel 2024) berichtet, wo bereits ein Teil der schon ziemlich mitgenommenen Fassade, neu Weiß gestrichen wurde.

Diesmal ist ein anderer Genossenschafts-Teil des der sieben U-förmigen, sechs- bis achtgeschoßigen Wohnbau-Areals dran.
Es werden seit einigen Monaten u.a. Thermische Sanierungen und Neu-Anstrich der Fassade durchgeführt, welche bald Abgeschlossen sein sollten.
Darunter fallen auch Erneuerungen an Dämmung, Stiegenhäuser, Terrassen, Fenster, Sprechanlagen, Einfahrten als auch Grünflächen.

 

Infos zum Wienerflur:

Die Wohnhausanlage Wiener Flur wurde in den Jahren 1978 bis 1980 nach Plänen von Klara Hautmann-Kiss, Rudolf Hautmann und Friedrich Rollwagen errichtet.
Mit 824 Gemeindewohnungen wird der Großteil der 1361 Wohneinheiten von Wiener Wohnen verwaltet.
Der verbleibende Anteil sind Genossenschaftswohnungen, diese werden von der Sozialbau AG verwaltet

Der von Wiener Wohnen verwaltete Teil der Anlage umfasst 824 Wohnungen und ist damit der größte Gemeindebau in Liesing.
Die Anlage wird von der Porschestraße, Karl-Tornay-Gasse, Akaziengasse und Basler Gasse umschlossen.

Fun fact: Die Wohnanlage war 2006 auch mal Schauplatz der TV-Krimiserie Tatort.

Gesamtansicht der Wohnhausanlage (2023)

Bildquelle: Wikipedia.org / Stadt Wien MA41 – 2023

 

AMS siedelt sich in der Lemböckgasse an

Kaum ist das dritte und (endlich) letzte Gebäude der SILO-Offices in der Lemböckgasse fertiggestellt, schon gibt es einen ersten Mieter.

Wie bereits an dem sonst noch leeren Gebäude zu sehen, zeigt sich seit Tagen bereits das AMS-Logo an der Frontseite.

AMS Wien – Foto (c) Lexart Photography

 

Ja, die AMS Stelle Meidling zieht nach Liesing, genau genommen nach Siebenhirten.
Damit haben wir im Grätzl in den Silo-Offices neben dem Sozialzentrum der MA40, nun auch das AMS Wien vertreten.

Die Filiale wird bereits mit Montag, 09.03.26 eröffnet.

Das Arbeitsmarktservice Wien übersiedelt die bisherige Geschäftsstelle in der Schönbrunner Straße in Meidling in die Lemböckgasse 57 im 23. Bezirk.
Wie bekannt, liegt der Standort an direkter Anbindung zu einer U6 Station – wie auch schon zuvor.
Die Geschäftsstelle ist somit weiterhin gut erreichbar für Bewohner und Personalverantwortliche aus dem 12. und 23. Bezirk.

Die neue Geschäftsstelle verfügt über helle, klimatisierte Einzelberatungsräume.
Die Raumhöhe von knapp drei Metern schaffe eine großzügige Atmosphäre auch in den Wartebereichen.
Beim Bau der gesamten Silo-Offices wurden ökologische Materialien verwendet.
Im laufenden Betrieb kommen unter anderem Geothermie, Photovoltaik und Bauteilaktivierung zum Einsatz.

Für die Übersiedlung bleibt die bisherige Geschäftsstelle in der Schönbrunner Straße ab Donnerstag, 5. März, 12 Uhr, geschlossen.
Der Betrieb am neuen Standort startet am 9. März.

Achtung: Parkfalle in der Perfektastraße

Ein Wiener Autolenker tappte bereits das zweite mal in eine „Parkfalle“ in der Perfektrastraße in Siebenhirten, Liesing.

Nach 395 Euro beim ersten Mal, kamen nun weitere 287 Euro hinzu, welche von ihm verlangt werden.

Parkplatz Perfektastraße 11
Bild vom Parkplatz Perfektastraße 11 (Google Maps)

Achtung: Auch nur mit einem Stopp beim Parkplatz auf der Perfektastraße 11 wurden bereits zahlreiche Autofahrer zur Kasse gebeten !

Beim aktuellen Fall erhielt der Wiener einen Brief mit der Forderung von 395 Euro.
Er zahlte diesen Betrag nicht, dann drohte eine Klage wegen Besitzstörung.
Danach bezahlte er diesen Betrag ein, doch dabei blieb es nicht.
Wochen später folgte die nächste Forderung von diesmal 287,12 Euro womit laut Schreiben etwaige Unkosten wie Bearbeitungsgebühren verrechnet wurden.

Kein Einzelfall – Mehrere bereits in Falle getappt

Dieser Vorfall ist nicht der erste, es wurde bereits in den Medien mehrmals davon berichtet.
Bei einem vorherigen Fall kam es bei einer Wienerin zu Forderungen von 683 Euro für Falschparken.
Das ganze ereignete sich bereits im Juni 2025.
Der Brief mit der Forderung flatterte jedoch erst 2 Monate später ins Haus der nichtsahnenden Autolenkerin. Sie bezahlte allerdings umgehend um eine Klage zu entgehen.
Vergebens. Denn noch im Dezember des selben Jahres folgte nun eine weitere Zahlungsaufforderung von 288,32€ mit der Kosten-Begründung: Schadenersatz für Überwachungspauschale und Beweismittelsicherung.

Für die Wienerin stand nach dem Schreiben fest: „Für mich ist das reine Abzocke“

Laut ÖAMTC-Jurist Nikolaus Authried hieß es, dass jeder Fall einzeln zu beurteilen wäre.

Quelle(n):
Berichte über Heute.at
Artikel vom 13.12.25
Artikel vom 06.12.25
Artikel vom 09.05.25

By

Read More