Wiener Flur: Sanierung der Weißen Bauen #2

Die Wiener-Flur Wohnbauten, welche 1978 erbaut wurden, oder wie man hier öfter sagt die „Weißen Bauten“ – werden wieder saniert.
Wie schon mal vor 2 Jahren (Artikel 2024) berichtet, wo bereits ein Teil der schon ziemlich mitgenommenen Fassade, neu Weiß gestrichen wurde.

Diesmal ist ein anderer Genossenschafts-Teil des der sieben U-förmigen, sechs- bis achtgeschoßigen Wohnbau-Areals dran.
Es werden seit einigen Monaten u.a. Thermische Sanierungen und Neu-Anstrich der Fassade durchgeführt, welche bald Abgeschlossen sein sollten.
Darunter fallen auch Erneuerungen an Dämmung, Stiegenhäuser, Terrassen, Fenster, Sprechanlagen, Einfahrten als auch Grünflächen.

 

Infos zum Wienerflur:

Die Wohnhausanlage Wiener Flur wurde in den Jahren 1978 bis 1980 nach Plänen von Klara Hautmann-Kiss, Rudolf Hautmann und Friedrich Rollwagen errichtet.
Mit 824 Gemeindewohnungen wird der Großteil der 1361 Wohneinheiten von Wiener Wohnen verwaltet.
Der verbleibende Anteil sind Genossenschaftswohnungen, diese werden von der Sozialbau AG verwaltet

Der von Wiener Wohnen verwaltete Teil der Anlage umfasst 824 Wohnungen und ist damit der größte Gemeindebau in Liesing.
Die Anlage wird von der Porschestraße, Karl-Tornay-Gasse, Akaziengasse und Basler Gasse umschlossen.

Fun fact: Die Wohnanlage war 2006 auch mal Schauplatz der TV-Krimiserie Tatort.

Gesamtansicht der Wohnhausanlage (2023)

Bildquelle: Wikipedia.org / Stadt Wien MA41 – 2023

 

Wiener Flur: Sanierung der Weißen Bauten

Die „weißen Bauten“ wie man die Wohnbau-Anlage in Wiener-Flur in Siebenhirten umgangssprachlich nennt, sind schon lange nicht mehr Weiß.

Wer es nicht weiß, die Anlage teilt sich in Gemeinde-Wohnungen als auch Genossenschafts-Wohnungen.
Insgesamt 1361 Wohneinheiten, wovon der größere Teil mit 824 Gemeindewohnungen von Wiener Wohnen verwaltet wird, der restliche Anteil sind Genossenschaftswohnungen, welche von der Sozialbau AG verwaltet werden.

Umso schöner ist es zu sehen, dass die doch schon in die Jahre gekommenen, sehr vergrauten Fassaden, nun auf einen Teil der Anlage, neu gestrichen werden.
Saniert werden sie laut eines Users bereits seit 2023 – da es wohl an mehreren Ecken hackt.

     

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Vierjährige nach Fenstersturz tot

Am Donnerstag 23.04. am Abend gegen 20:30Uhr ereignete sich ein Vorfall mit einem 4-Jährigen Mädchen, welche dieses Ereignis nicht überleben solle..

In einer Wohnhausanlage in Siebenhiren, genauer genommen in Wiener-Flur stürtzte ein Kind mit 4 Jahren aus dem Fenster aus der Wohnung im 6. Stock. Das Fenster in der Gemeindebau Wohnung war scheinbar nur „angelehnt“ und nicht Ordnungsgemäß geschlossen. Im Zimmer des Mädchens soll auch ein 33-Jähriger Mann gewesen sein, welcher nicht der Vater sei.

Generell waren die Eltern und mehrere Verwandte in der Wohnung anwesend.

Der genaue Unfallhergang ist daher noch unklar.
Der Mann als Zeuge sagte aus, dass sich das Kind zurück gegen das Fenster gelehnt habe, womit dieses aufging und das Mädchen hinaus fiel.
Er versuchte zu sie noch aufzuhalten sei aber zu spät gekommen.

Trotz eingeleiteter Medizinischer Notfallhilfe konnte das Leben des Kindes nicht mehr durch die Berufsrettung Wien gerettet werden.

Die Aussagen sind jedoch unklar.
Denn in den Richtlinen des Österreichischen Instituts für Bauchtechnik sie nicht explizit geregelt, dass Fenster nicht nach außen aufgehen dürfen.
Allerdings werden und dürfen nach außen geöffnete Fenster seit dem Jahre 1960 offiziell nicht mehr verbaut werden und andernfalls benötigt man auch eine Genehmigung dafür.

Der Vorfall werde jetzt überprüft, erklärte die Landespolizeidirektion Wien.

Quelle(n):
Kurier.at
ORF.at

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