Wenn Naturdenkmalschutz weichen muss.. Adieu Siebenhirtner Sommer-Linde

Vor einiger Zeit wurde in der Lemböckgasse 1-3 gebaut, hinter dem Gasthaus Bauer, dort wo die alte Kapelle und die Sommer-Linde seit ich denken kann und weit darüber hinaus stand – denn beide Objekte haben Denkmal bzw. Naturdenkmalschutz in Siebenhirten.

Es gab dazu auch in unserer Facebook Gruppe mal eine Diskussion dazu.
Hier gehts es zum Facebook Topic (wo es eig. um die Kapelle ging)

Ja, die schöne Sommer Linde, welche viele Jahrzehnte mitten in Siebenhirten gedeiht hat, wurde einfach plötzlich abgeholzt und musste scheinbar Umbau Arbeiten weichen… anstatt man vielleicht einen schönen Park vor der Kapelle mit der Linde platziert hätte (Eigentümer ist jedoch Privat) um ein wenig mehr Grünfläche in Siebenhirten direkt bei der Ketzergasse zu haben, hatte leider ein Ausbau des Gasthauses od. Wohnungen Priorität.
Zumindest liegt der Verdacht einer Verbindung nahe, da dieser Baum genau zum Zeitpunkt der dort ausgeführten Bauarbeiten verschwand.
Eine Bestätigung gibt es weder für das eine, noch für das andere – Fakt ist nur, dass leider ein Naturdenkmal und schöner Baum weichen musste, aus welchem Grund auch immer.

Ailura, via Wikimedia Commons

Das mag jedoch der Stadt Wien nicht sonderlich stören, wenn neu gebaut wird – denn alles andere würde meiner Meinung nach nicht rechtfertigen, weshalb ein Naturdenkmal-geschützter Baum, welcher zwar angeblich nicht mehr Gesund war (Beweise blieben aus) gefällt wird.

Jedenfalls war ich so frei und hatte damals beim Magistrat nachgefragt, leider Berichte ich erst jetzt davon. Hier noch die Rückmeldungen von der MA 22 – Umweltschutzabteilung – welche ihr hier 1:1 Zitiert nachlesen könnt.

Anfrage Naturdenkmal von November 2018 – Sommerlinde in der Lemböckgasse 1-3, 1230 Wien

Zitat Antwortschreiben v. MA22 – Stadt Wien:

Bezüglich Ihrer Anfrage kann ich Ihnen Folgendes mitteilen:
Das Naturdenkmal Nr. 635 (Sommerlinde) wurde mit Bescheid der MA 22-721264/2016 vom 29.11.2016 gelöscht. Als Begründung wurde ange-geben, dass bei einem Ortsaugenschein im September 2016 von einem Amtssachverständigen der MA 22 festgestellt wurde, dass die Sommer-linde abgestorben war. Die in den letzten Jahren durchgeführten Siche-rungs-, Sanierungs- und Erhaltungsmaßnahmen konnten die Resignati-onsphase des Baumes nicht verhindern und augenscheinlich den weite-ren Bestand dadurch nicht sichern. Der Baum befand sich in Hier weiterlesen

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Wien setzt verstärkt auf E-Busse

Die Öffentlichen Verkehrsmittel sollen in der Hauptstadt Wien noch CO2 ärmer werden und so stocken die Wiener-Linien ihre Elektrobusse auf.

62 neue e-Busse werden bis 2027 zu-gekauft – ebenso soll ab 2023/24 die erste Wasserstoff betriebene Linie eingeführt werden.
Diesel bleibt aber vorerst weiterhin Haupttreibstoff.

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Die durchschnittliche Lebensdauer beträgt 8 Jahre und so sei es an der Zeit für die Anschaffung der nächsten Busgeneration, laut Wiener Linien Geschäftsführer Günter Steinbauer. Das Auftragsvolumen beträgt dabei rund 170 Mio. Euro.

Mit der zukünftigen Flotte möchte man sieben Strecken im Süden Wiens bedienen.
Darunter fällt auch die Linie 61A (Liesing-Vösendorf/Siebenhirten).

Die Busse müssen dann natürlich über Nacht geladen werden, dazu benötigt es eine neue E-Busgarage, welche in Siebenhirten errichtet werden soll. Genau genommen wird der Busstellplatz in der Siebenhirtenstraße 12 gebaut.

Warum nicht das gesamte Busnetz auf Elektro umstellen ?
Das könnt ihr im Quellen-Artikel auf Industriemagazin.at od. WienerZeitung.at weiterlesen

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Die lebenden Rasenmäher am Kellerberg

Sie sind auch heuer wieder unterwegs, die biologischen RasenMÄÄHER am Kellerberg in Siebenhirten.

Seit geraumer Zeit setzt man zur Landschaftspflege Schafe ein, auch hier am Kellerberg befinden sich wieder etwa 20 Schafe welcher der Rasenpflege nachgehen und sie so zu sagen „mähen“ sollen, gut für Schaf und Rasen.
Die Schafe werden noch bis Ende Herbst ihrer Aufgabe nachgehen und das Naherholungsgebiet umweltfreundlich bearbeiten.

In Liesing gibt es einen Grünanteil von ca. 31% und man erhoft sich diese Alternative und natürliche Wiesenpflege auf weitere Gebiete ausweiten zu können.

Auch bei den Anrainern kommt diese Methode sehr gut an.
Die Schafbäuerin Christa Veits freut sich über die Reaktionen der Menschen, welche die Schafe gerne beobachten.
Die Schafe fühlen sich im Erholungsgebiet wohl.

Sie bittet übrigens die Schafe nicht zu füttern – Grund dafür ist einfach erklärt – Wenn Schafe sich an die Fütterung durch den Menschen gewöhnen, fangen sie wie so manch anderes Tier an zu betteln und dann werden sie schon mal etwas aufdringlich.

Foto: Foto: BV23/Esther Genitheim via MeinBezirk.at

Quelle & Artikel auf MeinBezirk.at

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12. Siebenhirtner Straßenfest

Heute, am 01.09.2019 ab 12:00 Uhr findet das 12. Siebenhirtner Straßenfest statt.
Wie üblich auf der Ketzergasse zwischen Nowakgasse und Leo Mathhauser Gasse.

Über 5.000 BesucherInnen machen diese Veranstaltung zum Liesinger Ereignis des Jahres. Bei Musik, Spiel, Unterhaltung und Information für die ganze Familie, werden sich auch heuer wieder die Gewerbetreibenden der Ketzergasse, sowie viele Institutionen, Organisationen und Vereine präsentieren.

Das Rahmenprogramm:
Livemusik, Kinderanimation, Flohmarkt, Kinderattraktionen, Spiele, Clown, Straßenkünstler, Service- und Informationsstände, Feuerwehr, Polizei und Rettung, etc.

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Der Grätzl Heurige in Siebenhirten

Ein Heuriger in 7Hirten ?
Vielen ist das nicht bewusst, da auch relativ unscheinbar – jedoch ist wohl jeder schon daran vorbei gefahren oder gegangen.
Der Wiesenheurige in Siebenhirten auf der Ketzergasse.

Ein Mann namens Franz Dörrer siedelte sich vor gut 50 Jahren in der Ketzergasse in Siebenhirten an. Er betrieb damals ein kleines Fuhrunternehmen und errichtete dazumal eine Hütte bzw. Werkstatt um Fahrzeuge unterzustellen und zu reparieren.

Vor gut 15 Jahren zog er sich schließlich aus dem Geschäfts zurück und übertrug Grund und Hütte an seinen Sohn (auch Franz) – welcher eigentlich nur zum Rasen mähen vorbei kam, aber nicht wusste, was er mit dem Erbe machen solle.

In der Ketzergasse 100 (gegenüber) war früher mal ein Obst und Gemüse Stand – dieser zusätzlich auch Most und Sturm anbot. Der Besitzer Gerhard Beranek musste das Grundstück jedoch räumen und fragte so bei Franz Dörrer an, ob er sein bisher nicht aktiv genutztes Grundstück nutzen dürfe.

Aus dieser Zusammenkunft entwickelte sich auf den ehemaligen Fuhrplatz ein idyllisches Plätzchen und Treffpunkt vieler Siebenhirtner.
Als Franz arbeitslos wurde, brauchte er einen neuen Beruflichen Weg und so entstand daraus die Selbständigkeit und die Erweiterung von einem kleinen Standl zum Heurigenwirt. Stammgäste waren am Erfolg beteiligt und halfen bei Umbauarbeiten mit, auch den Namen „Wiesenheurige“ hat er seinen Gästen zu verdanken.

Foto: Berger / Ernst Georg Berger (via MeinBezirk.at)

Die Preise lassen sich sehen, sehr günstig im Vergleich zu größeren Heurigen. Der ausgeschenkte Wein kommt übrigens aus Lengenfeld von Franz Winkler und aus den eigenen Nussbäumen im Garten wird Schnaps gebrannt.
Zu Essen gab es zu Anfang nichts, mit eingehender Nachfrage aber mittlerweile kleinere Dinge wie Aufstrichbrote etc. – jedoch dürfen Gäste ihr eigenes Essen sogar mitnehmen – der Wirt ist nach eigenen Aussagen nämlich kein begeisterter „Brotstreicher“.
Am Abend greift er dafür gerne selbst mal zur Gitarre und spielt Autropop zur Unterhaltung.

Weitere Fotos und den Quell-Artikel findet ihr bei MeinBezirk.at (Link siehe unten)

Hier noch die Adresse und Austeckzeiten des Grätzl-Heurigen in Siebenhirten.

Wiesenheuriger
Ketzergasse 100, 1230 Wien
Mo. bis Fr. und So. 15:00 bis 22:00 Uhr
Samstag Ruhetag

Quelle: MeinBezirk.at

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