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Wien 23. Archive - Siebenhirten Online - Das Webportal über 7Hirten

Ausnahmen vom Parkpickerl in Liesing

Das flächendeckende Parkpickerl für ganz Wien kommt – ob man will oder nicht.
So natürlich auch für den 23ten Bezirk – jedoch mit kleinen Ausnahmen.

Die Verkehrskommission des Bezirksparlaments hat vom Magistrat einen Plan vorgelegt bekommen, welche Ausnahmen es geben soll.

Mit März 2022 ist es soweit – dann wird man in allen Bezirken in Wien ein Parkschein oder Parkpickerl benötigen.

Wobei es duchraus Ausnahmen bei der “Flächendeckung” gibt – denn Dünn besidelte Gebiete oder Gewerbe- und Industrieviertel können davon ausgenommen werden – sagt Stadträtin Ulli Sima (SPÖ).

Welche Bereiche genau, wurde noch nicht veraten und wird erst vom vorgelegten Ausnahme-Plan geprüft.

Es sind jedoch folgende Gebiete darin definiert:
Maurer Wald, Dorotheer Wald, der Eichkogel, Zugberg, Industriegebiet Liesing um die Perfektastraße, Erholungsgebiet Kellerberg, Draschepark und Neu Steinhof an A2 und A23, Industriegebiet Inzersdorf, Areal westlich der Laxenburger Straße und die Bereiche um Großgrünmark und Mistplatz.

Quelle: Kurier.at

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Liesing – Ideen für den Bezirk gesucht

Die Agenda Liesing sucht nach Vorschlägen und Ideen für die Gestaltung des 23. Wiener Gemeindebezirk.
Dazu gibt es eine Karte mit mehreren Kategorien u.a. rund um das Fußgehen und Radfahren.
Da es derzeit keine direkten Zusammentreffen gibt, wurde eine Online Karte umgesetzt.
Alle weiteren Infos dazu findet ihr in der Online-Ideenkarte sowie auf der Webseite der Agenda Liesing unter www.agendaliesing.at

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Geschichte Liesings in Bildern

1230 Wien – Liesing.
Der 23te Wiener Gemeindebezirk mit einer Fläche von mehr als 3.000 Hektar und zugleich der jüngste Bezirk Wiens.

Die Geschichte erzählt viel über die ehemalig 8 Vororte Wiens bis zur eingliederung als 23ter Bezirk in Wien.

Der Filmemacher Helmut Potuschnig hat nun alles zusammengefasst und mit bewegten Bilder als Film umgesetzt.
Sei es über die Erfindung der Zahnpasta in der Tube oder einen ehemaligen Flughafen.

Zitat: “In dem Film werden viele alte Liesinger Aufnahmen überblendet: ein Vergleich von gestern und heute. Zusätzlich zu den Archivaufnahmen mit Zeitzeugen gibt es erfrischende Interviews mit Jugendlichen aus dem Bezirk”

Bild: artkicks

Der Film kann über www.artkicks.at bestellt werden.
Zur Auswahl steht eine DVD oder als 16GB USB-Stick.

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Liesing hilft: Neue Initative sucht Helfer

Seit Dezember 2020 gibt es eine neue Aktion namens “Liesing hilft” und wurde von Tatjana Stock ins Leben gerufen.
Sie sucht bzw. suchte hierfür noch weiter unterstützende Hände.

Tatjana Stock: “Ich habe schon im ersten Lockdown meinen Nachbarn angeboten, Besorgungen für sie zu erledigen. Ich war überrascht, wie viele mein Angebot in Anspruch genommen haben”, erzählt sie. Seither stellt sie sich in den Dienst der guten Sache und geht dafür einkaufen.

Sie möchte jene Menschen helfen, die Hilfe benötigen – ebenso alle zusammenbringen die Zeit und Lust haben zu helfen. Dabei geht es darum einfach einen Einkauf zu erledigen oder Abholungen in der Apotheke und Postwege zu tätigen. Einfach ältere Menschen bei diversen Wegen zu unterstützen.

Jeder, der Unterstützung braucht oder leisten kann, wird ersucht, sich ab 6. Jänner telefonisch unter 0660/316 35 76 oder per E-Mail an liesing-hilft@gmx.at zu melden. Dabei wird auf alle Sicherheitsmaßnahmen geachtet. “Unsere Helfer bitten wir um einen negativen Test und natürlich erfolgt jede Zustellung kontaktlos”, versichert sie.

Übrigens ganz wichtig – Das Projekt ist überparteilich, worauf sie Wert legt.
Andererseits… ist sie als jüngste Bezirksrätin in der ÖVP wo auch die ersten Unterstützer her kommen.
(also muss man jetzt glauben oder nicht, ob dies unabhängig ist – jedenfalls gute Aktion).

Quelle: Artikel von 12/20 bei MeinBezirk.at

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Online Supermarkt aus Liesing eröffnet

Die Corona Zeit brachte neue Projekte – nun auch einen weiteren Online Supermarkt mit Standort Liesing.

Schon zuvor gab es einen Online Supermarkt aus dem 23ten Bezirk – nämlich Alfies (www.alfies.at).

Nun eröffnete der nächste, welcher sich Gurkerl nennt – ebenfalls aus 1230 Wien – erreichbar unter www.gurkerl.at

Der Vorteil gegenüber den großen Supermarkt-Ketten ? Ganz klar – die Lieferzeit.
Denn beide Online Supermärkte bieten die Lieferung noch am selben Tag innerhalb 1-3 Stunden Lieferzeitfenster an.
Je nach Auslastung bzw. Bestellzeit kann dies ggf. auch spätestens am Folgetag sein – jedenfalls weitaus schneller als die großen Mitbewerber.

Ebenso sind bei Gurkerl rund 90% des Angebots aus österreichischen Lieferanten (laut Anbieter).
Die Preise sind übrigens ähnlich der Preise im stationären Lebensmittel-Handel – teilweise um nur paar Cent höher.

Praktisch ist auch die mögliche Rückgabe von Pfandflaschen, der Pfand wird dann auch auf das Online Konto gutgeschrieben für den nächsten Einkauf. Auch die Papiersackerl kann man dem Lieferanten wieder mitgeben, jedoch werden diese leider auch nur entsorgt bzw. Recycelt – wiederverwenden dürfen Sie diese laut eigener Aussagen aus Hygienischen Gründen nicht. Manko ist jedenfalls, dass sie leider auch zum kleinen Teil Plastiksackerl einsetzen – warum auch immer – denn das können die Mitbewerber auch ganz ohne.

Bild: Gurkerl.at

Der Mindestbestellwert liegt bei 39€ – wobei die Lieferung ab 69€ kostenfrei ist und darunter werden 3,90€ für die Zustellung berechnet. Aktuell ist jedoch die Lieferung immer gratis als Einführungsangebot.

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Amazon goes to Siebenhirten

Amazon baut ein neues Verteilzentrum in Siebenhirten, Liesing.

Lange gab es Gerüchte durch meine Quellen, schon bevor die alte VOEST Halle abgerissen wurde, dennoch wollte ich eine offizielle Bestätigung seitens des Anbieters. Diese habe ich zwar bisher nicht erhalten, nun kursiert es aber bereits in den Medien.

Amazon hatte erst im Februar diesen Jahres in Großebersdorf (Bez. Mistelbach) sein erstes Paket Verteilzentrum in Österreich errichtet, nun soll das zweite in Wien 23. folgen um die steigende Nachfrage decken und noch schnellere Zustellungen durchführen zu können.

Hierfür wurde die schon ewig leer stehende VOEST Halle in der Lemböckgasse 51 im Industrieviertel Siebenhirten ziemlich schnell dem Erdboden gleich gemacht, denn hier wird Amazon sein neues Lager aufschlagen. Das Areal erstreckt sich von der Lemböckgasse-Talpagasse hinter den Silo Offices bis zur Perfektastraße auf gut 7.900 Quadratmeter.

Wer sich also Gedanken über den Verkehr macht, die An- und Zufahrten der Lieferfahrzeuge wird aufgrund vom Platzmangel ziemlich sicher in der Perfektastraße sein, wo bereits viele andere Firmen ihre Zufahrten haben.

Fotos vom Abriss der Voest Alpine Stahlhandel Halle.

Der Amazon Mitarbeiterstand soll laut Medien hier zu Lande von 150 auf 270 aufgestockt werden.
Die Pakete kommen aus umliegenden Europäischen Ländern nach Wien 23. und werden dann am neuen 7.900 Quadratmeter großen Logistik-Standort weiterverarbeitet.

Die Lieferung am selben Tag, wie es in manch anderen Ländern bereits von Amazon möglich ist, wird damit jedoch in Österreich noch nicht ermöglicht. Dennoch werden die Chancen für “Zustellung am nächsten Tag” erhöht.

Im Übrigen, die Österreichische Post bekam die Konkurrenz, seit dem Amazon seine eigenen Auslieferungen mit diversen Botendienst Partnern gestartet hat, richtig zu spüren. 2017 wurden rund 122.000 Pakete ausgeliefert – 2018 nur mehr 115.000 Pakete.
DHL gab im Frühjahr sogar das Privatkundengeschäft in Österreich an die Post ab.

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4 Antworten auf Amazon goes to Siebenhirten

  • Amazon goes to Siebenhirten

    Amazon baut ein neues Verteilzentrum in Siebenhirten, Liesing.

    Lange gab es Gerüchte durch meine Quellen, schon bevor die alte VOEST Halle abgerissen wurde, dennoch wollte ich eine offizielle Bestätigung seitens des Anbieters. Diese habe ich zwar bisher nicht erhalten, nun kursiert es aber bereits in den Medien.

    Amazon hatte erst im Februar diesen Jahres in Großebersdorf (Bez. Mistelbach) sein erstes Paket Verteilzentrum in Österreich errichtet, nun soll das zweite in Wien 23. folgen um die steigende Nachfrage decken und noch schnellere Zustellungen durchführen zu können.

    Hierfür wurde die schon ewig leer stehende VOEST Halle in der Lemböckgasse 51 im Industrieviertel Siebenhirten ziemlich schnell dem Erdboden gleich gemacht, denn hier wird Amazon sein neues Lager aufschlagen. Das Areal erstreckt sich von der Lemböckgasse-Talpagasse hinter den Silo Offices bis zur Perfektastraße auf gut 7.900 Quadratmeter.

    Wer sich also Gedanken über den Verkehr macht, die An- und Zufahrten der Lieferfahrzeuge wird aufgrund vom Platzmangel ziemlich sicher in der Perfektastraße sein, wo bereits viele andere Firmen ihre Zufahrten haben.

    Fotos vom Abriss der Voest Alpine Stahlhandel Halle.

    Der Amazon Mitarbeiterstand soll laut Medien hier zu Lande von 150 auf 270 aufgestockt werden.
    Die Pakete kommen aus umliegenden Europäischen Ländern nach Wien 23. und werden dann am neuen 7.900 Quadratmeter großen Logistik-Standort weiterverarbeitet.

    Die Lieferung am selben Tag, wie es in manch anderen Ländern bereits von Amazon möglich ist, wird damit jedoch in Österreich noch nicht ermöglicht. Dennoch werden die Chancen für “Zustellung am nächsten Tag” erhöht.

    Im Übrigen, die Österreichische Post bekam die Konkurrenz, seit dem Amazon seine eigenen Auslieferungen mit diversen Botendienst Partnern gestartet hat, richtig zu spüren. 2017 wurden rund 122.000 Pakete ausgeliefert – 2018 nur mehr 115.000 Pakete.
    DHL gab im Frühjahr sogar das Privatkundengeschäft in Österreich an die Post ab.

    Link zu Amazon

    • Amazon goes to Siebenhirten

      Amazon baut ein neues Verteilzentrum in Siebenhirten, Liesing.

      Lange gab es Gerüchte durch meine Quellen, schon bevor die alte VOEST Halle abgerissen wurde, dennoch wollte ich eine offizielle Bestätigung seitens des Anbieters. Diese habe ich zwar bisher nicht erhalten, nun kursiert es aber bereits in den Medien.

      Amazon hatte erst im Februar diesen Jahres in Großebersdorf (Bez. Mistelbach) sein erstes Paket Verteilzentrum in Österreich errichtet, nun soll das zweite in Wien 23. folgen um die steigende Nachfrage decken und noch schnellere Zustellungen durchführen zu können.

      Hierfür wurde die schon ewig leer stehende VOEST Halle in der Lemböckgasse 51 im Industrieviertel Siebenhirten ziemlich schnell dem Erdboden gleich gemacht, denn hier wird Amazon sein neues Lager aufschlagen. Das Areal erstreckt sich von der Lemböckgasse-Talpagasse hinter den Silo Offices bis zur Perfektastraße auf gut 7.900 Quadratmeter.

      Wer sich also Gedanken über den Verkehr macht, die An- und Zufahrten der Lieferfahrzeuge wird aufgrund vom Platzmangel ziemlich sicher in der Perfektastraße sein, wo bereits viele andere Firmen ihre Zufahrten haben.

      Fotos vom Abriss der Voest Alpine Stahlhandel Halle.

      Der Amazon Mitarbeiterstand soll laut Medien hier zu Lande von 150 auf 270 aufgestockt werden.
      Die Pakete kommen aus umliegenden Europäischen Ländern nach Wien 23. und werden dann am neuen 7.900 Quadratmeter großen Logistik-Standort weiterverarbeitet.

      Die Lieferung am selben Tag, wie es in manch anderen Ländern bereits von Amazon möglich ist, wird damit jedoch in Österreich noch nicht ermöglicht. Dennoch werden die Chancen für “Zustellung am nächsten Tag” erhöht.

      Im Übrigen, die Österreichische Post bekam die Konkurrenz, seit dem Amazon seine eigenen Auslieferungen mit diversen Botendienst Partnern gestartet hat, richtig zu spüren. 2017 wurden rund 122.000 Pakete ausgeliefert – 2018 nur mehr 115.000 Pakete.
      DHL gab im Frühjahr sogar das Privatkundengeschäft in Österreich an die Post ab.

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  • Amazon goes to Siebenhirten

    Amazon baut ein neues Verteilzentrum in Siebenhirten, Liesing.

    Lange gab es Gerüchte durch meine Quellen, schon bevor die alte VOEST Halle abgerissen wurde, dennoch wollte ich eine offizielle Bestätigung seitens des Anbieters. Diese habe ich zwar bisher nicht erhalten, nun kursiert es aber bereits in den Medien.

    Amazon hatte erst im Februar diesen Jahres in Großebersdorf (Bez. Mistelbach) sein erstes Paket Verteilzentrum in Österreich errichtet, nun soll das zweite in Wien 23. folgen um die steigende Nachfrage decken und noch schnellere Zustellungen durchführen zu können.

    Hierfür wurde die schon ewig leer stehende VOEST Halle in der Lemböckgasse 51 im Industrieviertel Siebenhirten ziemlich schnell dem Erdboden gleich gemacht, denn hier wird Amazon sein neues Lager aufschlagen. Das Areal erstreckt sich von der Lemböckgasse-Talpagasse hinter den Silo Offices bis zur Perfektastraße auf gut 7.900 Quadratmeter.

    Wer sich also Gedanken über den Verkehr macht, die An- und Zufahrten der Lieferfahrzeuge wird aufgrund vom Platzmangel ziemlich sicher in der Perfektastraße sein, wo bereits viele andere Firmen ihre Zufahrten haben.

    Fotos vom Abriss der Voest Alpine Stahlhandel Halle.

    Der Amazon Mitarbeiterstand soll laut Medien hier zu Lande von 150 auf 270 aufgestockt werden.
    Die Pakete kommen aus umliegenden Europäischen Ländern nach Wien 23. und werden dann am neuen 7.900 Quadratmeter großen Logistik-Standort weiterverarbeitet.

    Die Lieferung am selben Tag, wie es in manch anderen Ländern bereits von Amazon möglich ist, wird damit jedoch in Österreich noch nicht ermöglicht. Dennoch werden die Chancen für “Zustellung am nächsten Tag” erhöht.

    Im Übrigen, die Österreichische Post bekam die Konkurrenz, seit dem Amazon seine eigenen Auslieferungen mit diversen Botendienst Partnern gestartet hat, richtig zu spüren. 2017 wurden rund 122.000 Pakete ausgeliefert – 2018 nur mehr 115.000 Pakete.
    DHL gab im Frühjahr sogar das Privatkundengeschäft in Österreich an die Post ab.

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  • Pingback: Amazon Paket-Verteilzentrum in Liesing eröffnet

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Alternativen für Parkpickerl in Liesing gesucht

Die Liesinger Opposition stelle ein Konzept für das Verkehrsproblem im 23. Bezirk vor – dabei sollen flächendeckende Parkpickerl nicht als Lösung angesehen werden.

Mit einem so genannten Demokratiepaket, bestehend aus Bürgerversammlung sowie Befragungen als auch eine eingerichtete Arbeitsgruppe zum Thema “Parkpickerl” mit Unternehmen und umliegenden Gemeinden soll an einer günstigen Form der Parkraumbewirtschaftung gearbeitet werden – so der Plan von ÖVP-FPÖ-NEOS.

Ein flächendeckendes Parkpickerl sei aber keine optimale Lösung für Liesing

Alle sind sich dabei einig, dass ein Parkpickerl für den gesamten Bezirk nicht sinnvoll ist – da es zum einen entlang der U-Bahn Linie U6 und umliegend Parkplatzprobleme gibt und zum anderen zum Teil nur eine unnötige Belastung für Anrainer führen würde.

Daher braucht es eine Lösung für Liesung womit eine Bürgerbefragung und Arbeitsgruppe geplant sei.

Quelle: Vienna Online

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Siebenhirten-Vösendorf: Stadtrand neu erfinden !

Wien und NÖ wollen gemeinsam ein lebenswertes Stadtrand-Grätzel entstehen lassen.

Bild: Urbact_Vienna_Endbericht

Das Projekt “sub>urban. reinventing the fringe” soll Aufzeigen wie die Entwicklung in Übergangszonen zwischen Kernstadt und Umland räumlich gesteuert werden kann und wenig genutzte Stadtentwicklungsgebiete wieder belebt werden können. So soll dies nun auch zwischen Wien 23. und NÖ genauer genommen Siebenhirten und Vösendorf passieren.

Derzeit liegt die Gegend eher brach. Täglich staut es sich durch Pendler auf der vierspurigen B17, im Marktviertel wechseln sich Wettcafés mit Outlet-Centern und Parkplätzen ab. An der Ketzergasse stehen einige Häuser und Gewerbeobjekte frei. Viel ungenutzte Fläche in einer stark wachsenden Region.

Kurze Statistik Info: bereits ab 2025 sollen mehr als zwei Millionen Menschen in Wien leben, die Bevölkerung im Bezirk Mödling soll um fünf Prozent zulegen auf etwa 125.600 Einwohner.

„Es geht darum, Räume neu zu denken. Nicht im Sinne von Landesgrenzen sondern im Sinne von Lebensräumen“, betont der Niederösterreichische Landesrat Stephan Pernkopf (ÖVP).

Die beiden Grätzel haben viel Potential – Siebenhirten und Vösendorf sind mit der U-Bahn (U6) und der Badner Bahn gut vernetzt.

Nach rund 2,5 Jahren gemeinsamer Arbeit wurde somit ein „Aktionsplan“ (hier als PDF zum Downloaden ~20mb) entworfen, welcher Ideen für eine Erneuerung dieser Region aufzeigt.

Bild: © Kurier-Infografik

 

Ein bereits länger geplanter Radweg über die B17 in die Ketzergasse soll noch dieses Jahr umgesetzt werden. Es wäre damit eine Verbindung vom Bahnhof Hennersdorf bis zum Wiener Radnetz nach Siebenhirten möglich. Langfristig geht es ebenso um die Revitalisierung des Vösendorfer Marktviertels. „Ohne Grundstückseigentümer geht dort gar nichts“, erklärt Gemeinderat Christian Kudym (SPÖ).

Einige “Experten” sind für eine gemischte Nutzung des Stadtteils mit Wohnraum und Gewerbe. Derzeit scheitert ein derartiger Plan an den unterschiedlichen Raumordnungsgesetzen in Wien und Niederösterreich. Die Bundesländer wollen hier nun endlich Lösungen finden. Auch ein gemeinsamer Schulstandort wird diskutiert. Die größte Vision ist aber wohl die Triesterstraße. Die Hauptverkehrsader verläuft quasi als Grenze zwischen Wien und NÖ. „Die B17 muss man sich anschauen, sie sei viel zu Breit“, betont Rüdiger Maresch, Umweltsprecher  (Grüne). Man denkt an einen Rückbau, dafür soll es eine Taktverdichtung der Badner Bahn und einen Wien-NÖ übergreifenden Busverkehr geben.

Bild: sub>urban Aktionsplan

Das Projekt:

Die Entwicklung des Gebiets Vösendorf-Siebenhirten geschieht im Rahmen des europäischen Netzwerks „sub>urban. Reinventing the fringe / den Stadtrand neu erfinden“.

Dabei entwickeln neun Städte Konzepte für untergenutzte Gebiete zwischen Stadt und Umland – mehr unter www.stadt-umland.at .

Bild: sub>urban Steckbrief

 

Weitere Links/Informationen:

Quelle: Kurier.at / Stadt-Umland.at

Kurier-Artikel als PDF

Steckbrief des Projektes als PDF hier

Umfangreicher Aktionsplan über das Projekt als PDF hier (20MB – besser Downloaden)

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